Mittelschule Herzogenaurach
Mittelschule Herzogenaurach

Fränkischer Tag 5. Dezember 2012

Das Klassenzimmer der Zukunft ist schon eingerichtet

 

An der Mittelschule Herzogenaurach ist ein Muster-Zimmer eingerichtet worden. Whiteboardtafel und Beamer gehören zur Ausstattung. Währenddessen schreitet die energetische Sanierung des Baus voran. Trotz des nasskalten Wetters laufen der Umbau und die energetische Sanierung der Grundschule und Mittelschule am Burgstaller Weg auf vollen Touren. Im Innern des Altbaus richtete die Schulleitung inzwischen ein "Musterklassenzimmer" mit modernster Beamertechnik und Whiteboard-Tafel ein.

 

Die Ganztagesklasse 6b der Lehrerin Manuela Janisch hat nun die Gelegenheit, Whiteboard-Tafel und die Möbel ausgiebig zu testen. Denn die Schüler sollen in die Entscheidung mit einbezogen werden. "Sie verbringen schließlich fast einen Tag im Klassenzimmer", meinte Rektor Heinz Pröll. Die Schulleitung entschied sich für Dreieckstische, da diese zu unterschiedlichen Formen zusammen geschoben werden können. Das sei bei Gruppenarbeiten ein Vorteil, erklärte Pröll bei der Präsentation.

 

Nach aller Wahrscheinlichkeit werden auch drei verschiedene Stühle in den Klassenzimmern stehen. Damit sitzen auch unterschiedlich große Schüler ergonomisch und richtig. Besonders zu gefallen scheint den Kindern eine Art Hocker, womit der alte Grundsatz von Sitzen und Bewegen aufgelöst werde. "Der ist total cool", kam es aus den Reihen der Schüler. "Das ist auch was für Zappel-Philippe", meinte die Lehrkraft schmunzelnd, denn die normalen Stühle sind fürs Wippen nicht so geeignet.

 

Weitere Wünsche

 

Allerdings hat die Lehrerin Manuela Janisch gleich weitere Wünsche angemeldet. So wäre eine aufklappbare Whiteboard-Tafel wünschenswert und auch noch spezielle Schränke, zur Aufbewahrung der Arbeitsmaterialien.

An zwei Wänden aufgezeichnet sind auch noch zwei Notausgänge. "Einen davon werden wir in die Schrankwand integrieren", erläuterte Architekt Stephan Haas.

 

Den Wunsch der Klassenlehrerin nach größeren Klassenzimmern kann wohl nicht erfüllt werden. "In den jetzigen Schulhausneubauten sind die Klassenzimmer um einiges kleiner", erklärte Bürgermeister German Hacker (SPD). Mit den passenden Schränken und Regalen können die bestehenden Räume optimal an die Klasse angepasst werden, erläuterten sowohl der Architekt als auch Albert Geinzer vom Bauamt.

 

Wie meistens der Fall, bei Vorführung der Whiteboard-Tafel trat der übliche Vorführeffekt auf und Schüler sprangen ihrer Klassenlehrerin hilfsbereit zur Seite. "Das hat alles schon funktioniert", meinte Manuela Janisch etwas verzweifelt. Rektor Pröll kündigte aber schon vorher an, dass die Lehrkräfte in die neue Technik noch extra eingewiesen werden. Und dann beginnt auch an der Mittelschule ein neues technisches Zeitalter.

 

Zeitungsartikel von RICHARD SÄNGER

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