Mittelschule Herzogenaurach
Mittelschule Herzogenaurach

Evangelischer Religionsunterricht einmal anders ...

„Wir sind, was wir denken.“

(DIE buddhistische Weisheit)

 

Der evangelische Religionsunterricht der anwesenden 6 ZehntklässlerInnen am 1. Februar 2017 stand ganz im Zeichen der „Lehre des ursprünglichen Buddhismus“. Sie wurde uns nicht nur theoretisch, sondern auch spürbar und praktikabel von Herrn Sven Apenburg vermittelt. Herr Apenburg (ursprl. ev. Christ) ist praktizierender Buddhist, VHS-Dozent und Workshop-Leiter, u.a. von Didgeridoo-Kursen. Mit seiner angenehme Art, seinem jugendzugewandten Auftreten und seiner Leidenschaft zum Buddhismus schaffte er es, uns eine „Buddhismus-Zum-Anfassen-Atmosphäre“ zu bereiten.

Für alle Schüler war es das erste Mal, dass sie eine geführte Meditation mit gemacht haben. So reagierten die Schüler: „Es war schwierig, ruhig zu sitzen“, „Es war nicht leicht, die Augen so lange geschlossen zu lassen“, „Es tat gut, ich fühle mich munter“, „Mir gingen keine Gedanken durch den Kopf, das war gut“, „Meine Augen tun mir jetzt weh“, „Ich bin fast eingeschlafen“. Ohne Wertung sagte Herr Apenburg nur, alles ist gut so wie es ist.

 

Wir vertieften außerdem unser Vorwissen über z.B. den 8fachen Pfad, die 3 Arten des Leides, die 4 edlen Wahrheiten oder den Lebenslauf des Siddharta Gautamas. Dazu haben wir alle ein Lernposter bekommen, das auch gut für die Vorbereitung auf die nächste Probe genutzt werden kann J J.

Wir wollten genau wissen, nach welchen Grundsätzen denn ein moderner Buddhist lebt?

 

  • Wohlwollende Gedanken gehen allem voraus
  • Das, was du denkst, das bist du
  • Achte immer auf deine Gedanken
  • Geteilte Freude ist doppelte Freude
  • Wenn du etwas Gutes ernten willst, dann musst du Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft und Fürsorge säen
  • Geben heißt Loslassen
  • Geben reduziert dein Ego; die eigenen Vorlieben rücken 
    in den Hintergrund
  • Ein Buddhist ist sich selbst sein Schöpfer-> Buddhismus
    ist daher eine „Anwender Religion“; DU entscheidest dich,
    Gutes oder Schlechtes zu tun; DU kannst Leid selbst 
    verringern, aber nicht verhindern
  • Im Buddhismus gibt es keinen Richtergott
  • Keine ständigen „Warum-Fragen“ stellen, weil das lähmt und nichts bringt
  • MEIN Leben ist MEIN SCHICK-Sal: Was ich in die Zukunft SCHICKE,
    das wird
  • Alle Dinge sind veränderlich, vergänglich
  • Je stärker du alles dauernd haben willst, desto abhängiger und bedürftiger wirst du
  • ZIEL des gelebten Buddhismus ist es, HEILIG zu werden, also WUNSCHLOS GLÜCKLICH

Zum Schluss ließ Herr Apenburg noch einige Sprüche-Kalender da. Der Schülersprecher Jonas Marquard bedankte sich im Namen aller bei Herrn Apenburg für die schönen und informativen 3 Schulstunden mit einem kleinen „süßen“ Geschenk. Auch Herr Pröll bedankte sich mit einem kleinen Andenken.

 

Fotos und Text von Stefanie Rosa

 

 

 

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Freitag 10. Nov 2017

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